| 1728
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Jean
Jaques Bury wird in Straßburg geboren.
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1759
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Am 3.
September heiratet er in Hanau Catharina Tessonier und kann sich
damit "würdig etablieren".
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1760
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Geburt
seines Sohnes Johann Jakob, des ersten von zwölf Kindern.
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1763
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Geburt
des Sohnes Friedrich.
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1772
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Jean
Jaques Bury wird als 2. Lehrer
an die neugegründete Hanauer Zeichenakademie berufen.
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1778
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Geburt
des Sohnes Conrad
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1782
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Geburt
des Sohnes Isaac Pierre
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1785
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Am
26. August stirbt der Firmengründer Jean Jaques Bury.
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1789
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Catharina
Bury , die das Geschäft weiterführt, erhält für 5 Jahre
Steuerbefreiung, obgleich diese "regualiter den nachgelassenen
Weibern nicht gewährt werden könne".
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1792
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Ihr
Schwiegersohn, der Goldarbeiter Joh. Konrad Leonhard, tritt in das
Geschäft ein.
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1802
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Die
beiden jüngsten Söhne Jean Jaques Burys, Conrad und Isaac, sorgfältig
ausgebildete Goldschmiede übernehmen das Geschäft.
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1815
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Isaac
Bury, nunmehr alleiniger Firmeninhaber, wird Ehrenmitglied der
Hanauer Zeichenakademie "wegen seiner bekannten
Liebe und Neigung für Künste und Wissenschaften, sowie wegen
Schutzes und der Pflege so er diesen schenkt".
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1818
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Todesjahr
Catharina Burys
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1825
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Isaac
Bury kauft das Haus "Zum Goldenen Mörser".
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1837
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Isaac
Bury heiratet Marie Louise Steitz
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1839
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Geburt
des Sohnes Friedrich.
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1841
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Geburt der
Tochter Charlotte Melanie
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1843
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Geburt
des Sohnes Otto Friedrich Emil
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Otto
Bury promovierte zum Dr. rer. nat. und arbeitete als Chemiker.
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1851
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Am
24. Februar stirbt Isaac Bury.
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1860
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Friedrich
Bury übernimmt die Firma.
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1863
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Melanie
Bury heiratet Rudolf Röttelberg.
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1874
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Friedrich
Bury heiratet Anna Margarete Margraf
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1875
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Geburt des
Sohnes Rudolf
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1877
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Geburt des
Sohnes Ernst
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1895
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Am 2.
Dezember stirbt Friedrich Bury.
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1898
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Rudolf
Bury erhält für das Handwerkszeichen der Firma, den Mörser, bei
dem neugegründeten kaiserlichen Patentamt in Berlin die Eintragung
als Warenzeichen. "Dasselbe soll bestimmt sein für entstehende
Fabrikationsartikel: Herren- und Damenketten, Halsketten, Armbänder,
Broschen und Ringe ..."
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1908
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Ernst Bury
heiratet Wilhelmine Zwicker
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1912
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Geburt des
Sohnes Rudolf
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1912
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Rudolf
Bury d. Ä. heiratet Lotte Stutzer
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1913
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Geburt des
Sohnes Fritz
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1914
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Mit
dem Ausbruch des 1. Weltkrieges bricht der normale Geschäftsbetrieb
zusammen.
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1923
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Nach mühsamen
Neubeginn in den Nachkriegsjahren beschert die Inflation der
wertbeständigen Schmuckindustrie eine vorübergehend gute
Ertragslage. Die Firma Bury spezialisiert sich auf die Herstellung
handgefertigter Ketten.
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1930
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Die
Söhne der beiden Inhaber, Fritz und Rudolf Bury, treten in das
Geschäft ein.
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1932
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Am
6. September stirbt Ernst Bury.
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1934
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Am
2. September stirbt Rudolf Bury d. Ä.
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1935
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Rudolf
Bury d. J. heiratet Hildegard Dinse.
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1936
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Die
traditionelle Arbeitsteilung setzt sich fort: Während sich Rudolf
Bury d. J. der kaufmännischen Leitung widmet, übernimmt
Fritz Bury die Werkstatt und die Reisetätigkeit. Er erschließt der
Firma neue Gebiete von Schleswig-Holstein bis Ostpreußen.
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1939
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Mit dem
Kriegsbeginn verliert das deutsche Bijouteriegewerbe seine Geschäftsgrundlage.
Die beiden Firmeninhaber wurden zur Deutschen Wehrmacht eingezogen.
Der Betrieb veränderte sich zu einer feinmechanischen Werkstatt,
die für verschiedene Firmen Drehteile und Kleingeräte produzierte.
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1943
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Fritz Bury,
seit 1940 vom Wehrdienst freigestellt, heiratet Gerda Dinse.
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1944
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Geburt der
Tochter Gisela
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1945
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Am 19. März
wird Hanau durch einen Luftangriff zerstört. Die Firma verliert
nicht nur ihr Geschäftshaus sondern auch das Wohnhaus der Familie.
Mit Millionen anderen Deutschen teilt die Familie Bury das Schicksal
materieller Vernichtung.
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1946
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Geburt des
Sohnes Claus.
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1949
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Im April
wird die Firma unter ihrem alten Namen Bury & Leonhard
liquidiert und von Fritz Bury als Bury & Co. weitergeführt.
Eine Folge dieser Veränderung ist das Ausscheiden Rudolf Burys als
Mitinhaber der Firma.
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1953
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Fritz Bury
verlegt den Werkstattbetrieb wieder nach Hanau.
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1962
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Gisela
Bury tritt in die Firma ein und übernimmt nach dem Ausscheiden der
langjährigen Mitarbeiterin Elfriede Köhler die kaufmännische
Leitung.
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1968
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Gisela
Bury heiratet Peter Kaiser.
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1968
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Die Firma
bezieht den Neubau ihres Geschäftshauses in der Breslauer Straße.
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1983
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Neben der
kaufmännischen Leitung übernimmt Gisela Bury-Kaiser mit der Reisetätigkeit
einen anderen wesentlichen Teil der Geschäftsführung.
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1984
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Die Firma
Bury besteht 225 Jahre. Das sind 225 Jahre zäher Beharrlichkeit in
225 Jahren wechselvoller Geschichte.
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1987
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Gisela
Bury-Kaiser gründet einen Schmuckhandel für Bury-Produkte.
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1989
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Auflösung
von Bury & Co und gleichzeitig Gründung von Bury GmbH.
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1996
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Am 19.04.
wird die Firma Bury GmbH aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses
aufgelöst.
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1996
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Am 1.10.
übernimmt Rudolf Kern selbstständig die Werkstatt in Somborn.
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2007
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Bis
heute ist die Arbeitsteilung erfolgreich und wird so fortgeführt.
Gisela Bury-Kaiser und Rudolf Kern sind bemüht, das Handwerk des
Kettengoldschmiedes zu erhalten und zu fördern, auch indem sie
Kontakte zur Hanauer Zeichenakademie, zum Goldschmiedehaus und zur
Gesellschaft für Goldschmiedekunst auf vielfältige Weise pflegen.
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